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Während Betriebsbesetzungen und selbstverwaltete Betriebe in Argentinien seit Jahrzehnten Teil des Arbeiter_innenwiderstands sind, blieb Jugoremedija seit seiner Übernahme 2006 bis zur Schließung 2013 trotz seiner wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte die einzige selbstverwaltete Fabrik in Serbien.

In dem Gespräch soll es um das Verhältnis zum Staat, der Notwendigkeit von Kooperation und Vernetzung, um Fragen nach Arbeitsteilung und Hierarchie sowie um den emanzipatorischen Charakter von selbstverwalteten Betrieben gehen.

Teilnehmer_innen:

– Pablo Hudson, Aktivist und Autor von `Wir übernehmen. Selbstverwaltete Betriebe in Argentinien – eine militante Untersuchung`, erschienen bei mandelbaum kritik & utopie 2014

– Bane Markus, Arbeiter des pharmazeutischen Betriebs Jugoremdija in Zrenjanin/Serbien. Er war zentral am Kampf um die Übernahme und den Aufbau der selbstverwalteten Strukturen der Fabrik beteiligt.

– Kathrin Jurkat, begleitet seit Jahren die Arbeiter_innen von Jugoremedija und forscht über die Auswirkungen der `Transformationskrise´ auf Zrenjanin und die Bedeutung von Jugoremedija.

am 15.4. 2015 um 19 Uhr
im BOEM, 1160 Wien, Koppstraße 26

Veranstaltet von Jour-fixe Gewerkschaftslinke & mandelbaum verlag