Freund_Innen und Feinde! 

Unterstützer_Innen und Verhinderer! 

Werte Leser_Innen!

Für uns konstituiert Tradition die Gemeinschaft. In unserem Fall – unseren Staat, jener, der die Töchter und Söhne neben Domen und Äckern hochleben lässt. Zutritt zu unserer exklusiven Gemeinschaft ist kostbar, und nur durch legitimierte Unterhändler veräußerbar. Wer eine Staatsbürgerschaft als Teil eines Geschäfts verkaufen möchte, wird bestraft. In der Fabrik der österreichischen Identität ist Kurz für die Qualitätskontrolle und Scheuch für den Schwarzmarkt zuständig. 

Und Reisepässe sind die metaphorische Redistribution des Staatsvertrages an viele. Sie legitimieren zum Grenzübertritt in verschiedenen Tempi. TOD DEM FASCHISMUS, ist leider kein Grundkonsens in der Republik Österreich. Antifaschismus hat auch keine große etatisierte Tradition. 

Tradition konstituiert Gemeinschaft. Viele werden und sind ausgeschlossen. Bei Wohn- und Arbeitsfragen ist der Reisepass nutzlos. Die Willkür sucht sich ihren Untermieter, ihren Arbeitskollegen. Sie schmeißt den Fremden aus dem Bus. Es besteht Nachholbedarf im Feld der Politik. Die Repräsentation interessiert uns, wie Menschenrechte Josef Fritzl.  In unserer kleinen Welt wirkt der Krieg nach. Er ist nicht vorbei. Niemand nennt ihn so. Und obwohl er fern ist, wirkt er in unserer Mitte. 

Trotzdem ist die Mitte in Ottakring. Bier und Schnaps lockern Hand und Zunge. Es wird getanzt, gesungen, gemalt, agitiert, debattiert, archiviert und analysiert. Es platzen öfter die Bäuche vor Lachen, als Augenbrauen von Schlägen. Das traditionsgeladene Getränk Café kostet in Form der Melange 2 Euro. Melangé mit Koffein ist das Gemisch, das die Wiener_Innen mit Stolz erfüllt. Wir vermischen die Inputs unserer Gäste, Arbeiter_Innen und Kollaborateur_Innen und machen Kunst. Die Ausstellung wird am 3. Oktober um 19:00 Uhr in der KOPPSTRASSE 26 eröffnet. Für andere Veranstaltungen haben wir Gutscheine dazugelegt, weil wir euch trotzdem leiwand finden; und wir sind ihr. 

Die Zeitung wird zwar auf Deutsch geschrieben, im BOEM* werden aber viele Sprachen gesprochen. Bei uns mischen sich Arbeiterschicht und Bildungsbürgertum. Unsere erste Zeitung beginnt und endet mit einer in Wien früher oft benutzten Grußformel. Auf „smrt fasižmu“ entgegneten zehntausende Wiener_Innen – „sloboda narodu“. Wir wollen eine neue Tradition in dieser STADT. 

Tod dem Faschismus

Freiheit für das Menschenvolk

Freund_Innen und Feinde! 

Unterstützer_Innen und Verhinderer! 

Werte Leser_Innen!

 

Für uns konstituiert Tradition die Gemeinschaft. In unserem Fall – unseren Staat, jener, der die Töchter und Söhne neben Domen und Äckern hochleben lässt. Zutritt zu unserer exklusiven Gemeinschaft ist kostbar, und nur durch legitimierte Unterhändler veräußerbar. Wer eine Staatsbürgerschaft als Teil eines Geschäfts verkaufen möchte, wird bestraft. In der Fabrik der österreichischen Identität ist Kurz für die Qualitätskontrolle und Scheuch für den Schwarzmarkt zuständig. 

 

Und Reisepässe sind die metaphorische Redistribution des Staatsvertrages an viele. Sie legitimieren zum Grenzübertritt in verschiedenen Tempi. TOD DEM FASCHISMUS, ist leider kein Grundkonsens in der Republik Österreich. Antifaschismus hat auch keine große etatisierte Tradition. 

 

Tradition konstituiert Gemeinschaft. Viele werden und sind ausgeschlossen. Bei Wohn- und Arbeitsfragen ist der Reisepass nutzlos. Die Willkür sucht sich ihren Untermieter, ihren Arbeitskollegen. Sie schmeißt den Fremden aus dem Bus. Es besteht Nachholbedarf im Feld der Politik. Die Repräsentation interessiert uns, wie Menschenrechte Josef Fritzl.  In unserer kleinen Welt wirkt der Krieg nach. Er ist nicht vorbei. Niemand nennt ihn so. Und obwohl er fern ist, wirkt er in unserer Mitte. 

 

Trotzdem ist die Mitte in Ottakring. Bier und Schnaps lockern Hand und Zunge. Es wird getanzt, gesungen, gemalt, agitiert, debattiert, archiviert und analysiert. Es platzen öfter die Bäuche vor Lachen, als Augenbrauen von Schlägen. Das traditionsgeladene Getränk Café kostet in Form der Melange 2 Euro. Melangé mit Koffein ist das Gemisch, das die Wiener_Innen mit Stolz erfüllt. Wir vermischen die Inputs unserer Gäste, Arbeiter_Innen und Kollaborateur_Innen und machen Kunst. Die Ausstellung wird am 3. Oktober um 19:00 Uhr in der KOPPSTRASSE 26 eröffnet. Für andere Veranstaltungen haben wir Gutscheine dazugelegt, weil wir euch trotzdem leiwand finden; und wir sind ihr. 

 

Die Zeitung wird zwar auf Deutsch geschrieben, im BOEM* werden aber viele Sprachen gesprochen. Bei uns mischen sich Arbeiterschicht und Bildungsbürgertum. Unsere erste Zeitung beginnt und endet mit einer in Wien früher oft benutzten Grußformel. Auf „smrt fasižmu“ entgegneten zehntausende Wiener_Innen – „sloboda narodu“. Wir wollen eine neue Tradition in dieser STADT. 

 

Tod dem Faschismus

Freiheit für das Menschenvolk